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Was man über den Säure-Basen-Haushalt wissen sollte.

Liebe Leser,

ein ganz wesentliches Thema bezüglich der Gesundheit habe ich Ihnen bisher vorenthalten. Nun ist es Zeit auf den Säure-Basen-Haushalt einzugehen und dabei besonders auf eine basische Ernährung zu verweisen.

Doch zunächst möchte ich Ihnen die Frage beantworten, was der Säure-Basen-Haushalt nun eigentlich ist. Es handelt sich dabei um einen physiologischen Regelkreis der dafür zuständig ist, den pH-Wert des Blutes konstant zu halten, nämlich zwischen einem Wert von 7,35 – 7,45. Die Regulation erfolgt dabei über den Stoffwechsel und die Atmung. Zudem gibt es Puffersysteme, welche in der Lage sind Säuren zu neutralisieren.

Eine Übersäuerung des Körpers nennt man auch metabolische Azidose. Diese führt zu einem gestörten Körpergleichgewicht, welches zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen notwendig ist. Weitere Folgen sind eine erhöhte Entzündungsneigung sowie Immunschwäche. Zudem ist Übersäuerung die Ursache der meisten Krankheiten und schleicht sich über Jahrzehnte fast unbemerkt ein, da der Körper anfangs permanent versucht das Ungleichgewicht zu kompensieren. Oft wirkt sich eine Azidose zunächst in Form von Müdigkeit und Schlappheit auf das Wohlbefinden aus. Ein basischer pH-Wert hingegen führt dazu, dass bestimmte Verdauungsenzyme aktiv werden und die Nährstoffe aus dem Darm zu den jeweiligen Bestimmungsorten transportiert werden.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über einige Lebensmittel, die einen hohen Basen- bzw. Säureüberschuss haben:

Basenüberschuss

Säureüberschuss

Hoher Basenüberschuss:

Spinat, Löwenzahn, Schwarze Oliven, Wildkräuter, Küchenkräuter, Mandarinen, getrocknetes Obst

Hoher Säureüberschuss:

Eigelb, Seefisch, Fleisch, Alkohol, Nikotin, Kaffee, Zucker, Kuchen, Süßigkeiten

Mittlerer Basenüberschuss:

Aprikosen, Brombeeren, Trauben, Apfelsinen, Rosinen, Kopfsalat, Kartoffeln, Sellerie, Gurken, Möhren, Rote Rüben, Lauchblätter, Kohlrabi.....

Mittlerer Säureüberschuss:

Roggenbrot, Haferflocken, Weizenbrot, Nudeln, Erdnüsse, Walnüsse

Geringer Basenüberschuss:

Birnen, Äpfel, Erdbeeren, Ananas, Bananen, Pfirsiche, Zitronen, Heidelbeeren, Sauerkirschen, Himbeeren

Zwiebeln, Spargel, Erbsen, Tomaten, Paprika, Kürbis, Champignons, Fenchel, Blumenkohl.....

Geringer Säureüberschuss:

Hirse, Buchweizen, Vollkornnudeln, Weizenmehl, Gerste, Grünkern, Knäckebrot, Mandeln, Haselnüsse, Butter, Kakao, Rahmkäse, Parmesan

 

 

Zusätzlich zur Ernährung kann man über Entschlackung des Körpers den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen (siehe Beitrag über Schlacken/April2016). Mehr Informationen zu diesem Thema kann Ihnen wie immer Dipl. Sportwissenschaftlerin Peggy Maidorn im Rahmen einer Gesundheitsberatung bieten.  

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

 

Quellen: 

http://flexikon.doccheck.com/de/Säure-Basen-Haushalt

http://www.naturafoundation.de

 

 

 

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