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Die Brennnessel als Heil- und Lebensmittel

Liebe Leser,

endlich ist der Sommer da und viele verbringen diesen im heimischen Garten. Neben den angebauten Pflanzen wächst auch viel Unkraut, dass entfernt wird, wenn es zum Vorschein kommt. Dazu zählt leider auch die Brennnessel. Doch die Pflanze kann als vielseitiges Heilmittel eingesetzt werden und ist ein überdurchschnittlich gesundes Lebensmittel.

Zur Entgiftung im Frühjahr kommt die Brennnessel bereits oftmals zum Einsatz. Eine Brennnesselkur beispielsweise reinigt das Blut und fördert die Tätigkeit der Ausscheidungsorgane. Allgemein wirkt sich die Brennnessel positiv auf Leber, Darm, Galle aus sowie auf die Bauchspeicheldrüse in Form eines stabilen Blutzuckerspiegels. Aufgrund des hohen Eisengehaltes, der 2-4 Mal so hoch ist wie in einem Rindersteak, kommt die Pflanze auch bei einem Eisenmangel und dem daraus resultierenden Erschöpfungszustand zum Einsatz. Das Eisen kann von unserem Körper besonders gut aufgenommen werden. Die Samen der Brennnessel sind äußerst wertvoll und helfen zum Beispiel auch bei Haarausfall. Deshalb werden die Samen auch oft an Pferde verfüttert, da diese dann seidig glänzendes Fell bekommen. Aber auch äußerlich angewendet kann die Brennnessel das Hautbild verbessern wie etwa bei Ekzemen und Akne.

Die Brennnessel ist darüber hinaus geeignet als Heilmittel bei

·      Entzündlichen Darmerkrankungen

·      Arthritis

·      Harnwegsinfekten

·      Vorbeugung von Blasen- und Nierensteinen

·      Bei Erkrankungen der Prostata

·      Bluthochdruck

·      Unfruchtbarkeit.

Doch nicht nur als Heilmittel ist die Brennnessel geeignet, sondern auch als Lebensmittel aufgrund der hohen Nährstoffwerte. Besonders der hohe Gehalt an Calcium (6x höher als in Kuhmilch) und Vitamin C muss hervorgehoben werden. Darüber hinaus enthält die Pflanze Vitamin A, Gerbstoffe, Hormone, Enzyme, Kalzium, Natrium, Kieselsäure, Phosphor und einen hohen Chlorophyllgehalt.

Nun fragen Sie sich sicherlich wie man die Brennnessel denn essen soll. Eine Möglichkeit wäre in Form von frisch gepressten Saft. Alternativ gibt es im Reformhaus jedoch auch fertige Säfte, wenn sich keine Möglichkeit bietet selbst zu Pflücken. Zudem kann man die Pflanze super zum Salat verarbeiten indem man die Blätter mit kochendem Wasser übergießt, dann abkühlen lässt und schließlich mit anderem Gemüse als Salat zubereitet. Ebenfalls köstlich ist auch Brennnesselsuppe. Rezepte dafür findet man schon viele im Internet. Die Samen der Brennnessel kann man einfach in Salate oder ins Müsli geben. Tee aus den getrockneten Blättern ist ebenfalls möglich.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag verdeutlichen wie gesund die Pflanze ist und sie dazu motivieren die ein oder andere Brennnessel im Garten zu haben. Probieren Sie doch einmal ein Rezept ihrer Wahl mit Brennnessel aus.

Herzliche Grüße 

Ulrike Sobczak

 

Quelle:

Susanne Fischer-Rizzi (2013). Medizin der Erde. 6. Auflage. Baden, München: AT-Verlag

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/brennnessel.html

 

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