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Was man über Nahrungspausen wissen sollte.

Lieber Leser,

lange ist wissenschaftlich bewiesen, dass es nicht nur von Bedeutung ist was wir essen sondern auch wann. In diesem Beitrag geht es um die Wirkung von Nahrungspausen und warum diese so gesund sind. Zudem ist der Verzicht auf Nahrung für einen kurzen Zeitraum eine gute und sanfte Alternative zum Heilfasten.

Gesund essen ist wichtig, aber genauso wichtig ist es auch, dem Körper genügend Zeit für die Regeneration zugeben. So entlasten Pausen in der Nahrungsaufnahme den menschlichen Organismus und machen ihn widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Das sogenannte Intervallfasten trägt dazu bei, dass unbenutzte Altbestände der Zellen zerlegt werden und zur Neubildung verwendet werden. Die Leber und Bauchspeicheldrüsen werden zudem entlastet, da die Insulinausschüttung reduziert wird. Weitere Wirkungen von Nahrungspausen auf den Körper sind:

·      Schutz des Gefäßsystems, Entlastung des Herzens und Blutdrucksenkung

·     Anregung des Stoffwechsels, da Leber, Galle und Niere effizienter ihre Ausscheidungsfunktion leisten können

·      Blutzuckerwerte und Blutfette normalisieren sich

·     Entlastung von Darm und Darmschleimhaut sowie Regeneration à somit ist der Darm wieder Aufnahmefähiger für Vitamine und Mineralstoffe

·      Verbesserung der Schlafqualität

·      Regeneration von Gehirn und Nerven

·      Günstige Wirkung auf Zellen (Zellschutz)

·      Optimal für Gewichtsabnahme und dauerhaft schlanke Figur

 

Doch in welchem Rhythmus sollten die Nahrungspausen erfolgen?

Das Gute ist, dass dies jeder individuell an die persönliche Lebenssituation anpassen kann. Für den Einstieg sollten mindestens 4 Stunden zwischen den Mahlzeiten liegen. Die Zeit kann dann auch auf 8h ausgeweitet werden bis hin zu 16 Stunden. Man nimmt beispielsweise ein frühes leichtes Abendessen zu sich und frühstückt am nächsten Tag erst spät. Man kann sich jedoch auch einen festen Fastentag in der Woche einräumen. Am Tag davor sollte nur leichte Kost zu sich genommen werden. Am Fastentag selbst sind frisch gepresste Gemüsesäfte eine gute Alternative, um dem Hungergefühl entgegenzuwirken und gleichzeitig Nährstoffe aufzunehmen und zu entgiften.

Es gibt viele Vorteile nach 19 Uhr keine Nahrung mehr aufzunehmen und über Nacht eine längere Nahrungspause einzulegen, denn diese Methode führt zur Ausschüttung der Hormone Somatropin und Melatonin. Das erste Hormon hilft Muskelmasse aufzubauen und Fettgewebe abzubauen, fördert die Immunabwehr, verbessert das Gedächtnis, strafft die Haut und sorgt für einen guten Schlaf. Melatonin verlangsamt die Zellteilung und wirkt dem Alterungsprozess entgegen.

In der Zeit der Nahrungspause sollte viel Flüssigkeit in Form von reinem Wasser und Kräutertee getrunken werden. Wird Nahrung aufgenommen, sollten pflanzliche Fette, Vollkornprodukte, genügend Eiweiß sowie viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte, dem empfehle ich das Buch „Nahrungspausen“ von Prof. Dr. med. Claus Muss und Dr. med. Heike Bueß-Kovács. Gern kann Ihnen auch Dipl. Sportwissenschaftlerin Peggy Maidorn im Rahmen einer ausführlichen Gesundheitsberatung weiterhelfen.

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

Quelle: Muss; Bueß-Kovács (2017) „Nahrungspausen – Warum ein leerer Magen gesund macht“. (Rottenburg) Kopp Verlag

 

 

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