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Was man über Milch wissen sollte

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie den Satz „Du musst Milch trinken, die ist gut für deine Knochen, wegen des hohen Kalziumgehaltes“? Was hinter diesem Satz steckt ist einzig und allein die Lebensmittelindustrie, genauer gesagt die Milchindustrie. Wie diese die Gesellschaft hinters Licht führt, um damit Gewinn zu erzielen und viele weitere interessante Informationen beschreibt Dr. med. M.O. Bruker in seinem Buch „Der Murks mit der Milch“. Dabei geht er nicht nur auf die Gesundheitsgefährdung durch Industriemilch ein, sondern auch auf die Genmanipulation der Kühe und wie die Milch vom Lebensmittel zum Industrieprodukt verändert wurde. In diesem Blogbeitrag habe ich versucht, einige Fakten für Sie zusammenzufassen, um Ihnen einen Überblick in das umfangreiche Thema „Milch“ zu geben.

Zunächst möchte ich mit der Umstellung von Muttermilch zu Kuhmilch bei Kleinkindern beginnen. Die Milch verschiedener Lebewesen ist artspezifisch, da das darin enthaltene Eiweiß spezifische Eigenschaften hat. So wie unser Blut auch verschiedene Merkmale besitzt und jeder Mensch einer bestimmten Blutgruppe angehört. Das Blut eines Menschen kann nicht jedem beliebigen Menschen transfundiert werden. So ähnlich ist es auch bei der Milch verschiedener Lebewesen. Viele Säuglinge reagieren auf die Umstellung von Muttermilch zu Tiermilch mit Krankheitserscheinungen, wie etwa mit Schwellungen der Lymphknoten und Reaktionen der Haut und Schleimhäute. Dies äußert sich in einer erhöhten Infektanfälligkeit, Verdauungsstörungen, Hautausschlägen oder Bronchitis. Säuglinge- und Kleinkinder versuchen noch durch Reaktionen ausscheidender Organe die inneren Organe zu schützen. Beim Erwachsenen jedoch kann es zu spezifischen Krankheitsbildern kommen, wie etwa einem Herzinfarkt, Stoffwechselstörungen, Steinbildung in Galle oder Niere und Ablagerungskrankheiten. Nicht alle reagieren mit diesen Krankheitserscheinungen, sondern ca. ein Drittel der Kinder, welche heute auch als lymphatische Kinder bezeichnet werden. Der krankmachende Faktor ist dabei das tierische Eiweiß, auf das bei solchen Symptomen unbedingt verzichtet werden sollte. Ich kann dies nur bestätigen, da ich auch zu dem Drittel gehöre. Als Kind trank ich täglich Milch und aß viele weitere Milchprodukte. Ich war fast alle 3 Monate krank, hatte ständig Angina und Ekzeme aber auch Bauchschmerzen. Ich habe vor Jahren damit aufgehört und meide Milchprodukte strikt. Seit dem bin ich höchstens einmal im Jahr erkältet und merke wie gut es mir geht, wenn ich Milchprodukte meide. In wie weit der Milchkonsum eingeschränkt werden sollte, muss jeder für sich selbst austesten. Der Eiweißanteil der Milch ist der Quark, der Fettanteil Sahne und Butter. Die Erfahrungen von Bruker haben gezeigt, dass bei Sahne und Butter meist keine Unverträglichkeit entsteht. Dies ist mit einem geringen Eiweißanteil von 0,5% bei Butter und 2% bei Sahne zu erklären. Die im Fettanteil enthaltenden Vitamine A,D,E, und K begünstigen sogar eine Heilung der Hautausschläge. Zusammenfassen kann man sagen, dass es ein Anschlag auf die Gesundheit eines Kindes ist, ihm denaturierte Industriemilch vorzusetzen und auch im Erwachsenenalter sollte man sich überlegen, ob man seinem Körper damit wirklich etwas Gutes tut. Wenn man trotzdem nicht auf Milchprodukte verzichten möchte, kann man zumindest auf Rohmilchprodukte von einem biologisch wirtschaftenden Bauernhof zurückgreifen.

 Nun möchte ich auf das Thema Kalzium in der Milch zu sprechen kommen. Angeblich sollen wir täglich Milch trinken, damit wir uns vor Krankheiten wie Osteoporose schützen. Da unser Land beim Milchverzehr weltweit an der Spitze liegt, müsste man sich doch fragen, wieso trotzdem vermehrt Osteoporose (Knochenschwund) auftritt. Die Antwort ist ganz einfach. In der industriell verarbeiteten Nahrung herrscht generell ein Nährstoffmangel. So auch in der Industriemilch. Wenn man sich jedoch vitalstoffreich ernährt, nimmt man ausreichend Nährstoffe zu sich, darunter auch Kalzium. Zudem sind alle Vitalstoffe enthalten die der Körper für die Verwertung benötigt. Voraussetzung ist jedoch eine abwechslungsreiche Speisekarte. Wer diesen Zusammenhang verstanden hat, weiss dass es sinnlos ist den Wert eines Nahrungsmittels an einem einzelnen Parameter zu messen.  Was nutzt Kalzium in der Milch wenn kein Vitamin D vorhanden ist, um es zu verwerten.

 à Vorkommen von Kalzium in der Nahrung: Sojabohnen, Grünkohl, Fenchel, Brokkoli, Lauch, Orangen, Weizenvollkornbrot, (Rohmilchkäse/Rohmilchprodukte)

Zuletzt möchte ich auf ein Thema zu sprechen kommen, welches mir persönlich am Herzen liegt. Auch für die Tierwelt haben sich die Genlabore etwas einfallen lassen. Den Milchkühen wird künstliches Rinderwachstumshormon gespritzt, um deren Milchleistung zu steigern. Von deutschen und amerikanischen Tierärzten wird dies als Tierquälerei bezeichnet. Und nicht ohne Grund, denn das Hormon führt zu einer täglichen unnatürlichen Gewichtszunahme bei Kühen. Dies hat steigende Stresserkrankungen, Verdauungsstörungen, Magengeschwüre, Gelenkschwellungen, Herzvergrößerung und weitere Krankheiten zur Folge. Des Weiteren wurden bei solchen Tieren doppelt so viele Totgeburten verzeichnet. Es ist traurig dass Tiere so gequält werden, nur um mehr Milch zu bekommen. Und was ist das für Milch ? Milch die bei Kindern eine unnatürliche Wachstumsstimulation hervorruft und bei Frauen zur krankhaften Veränderung der Brustdrüse führt. Gynäkologen warnen bereits vor einer erhöhten Brustkrebsrate bei Frauen.

Der Murks mit der Milch
Der Murks mit der Milch

Wie Sie lesen können, ist das Thema Milch sehr umfangreich. Ich hätte gern noch einige der wissenschaftlichen Belege aus Dr. Bruker seinem Buch zitiert, jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf verweisen selbst einmal nachzulesen. Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kleinen Einblick in die Thematik verschaffen konnte.

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

Quellen:

Dr. med. M. O. Bruker, Dr. phil. M. Jung, 11. Auflage 2013. Der Murks mit der Milch. Lahnstein: Emu-Verlag GmbH

Dr. Lothar Burgerstein, 12. Auflage, Handbuch der Nährstoffe, TRIAS Verlag

 

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