Was man über Kohlenhydrate wissen sollte.

Liebe Leser,

wenn es um das Thema abnehmen geht, höre ich immer wieder den Satz: „Ich esse keine Kohlenhydrate.“ Auf diese zu verzichten wird in verschiedenen Diätprogrammen beworben, um möglichst schnell zur Traumfigur zu gelangen. Doch das man seinem Körper damit keinen Gefallen tut, da Kohlenhydrate essentiell für unsere Gesundheit sind, wird leider verschwiegen.

Kohlenhydrate bestehen aus Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff und werden in Einfachzucker, Zweifachzucker und Mehrfachzucker entsprechend ihrer Kettenlänge unterteilt. Sie zählen zu den Grundnährstoffen und kommen im Wesentlichen in Pflanzen vor. Zu den wichtigsten Kohlenhydraten gehören Getreide, Kartoffel, Obst, Reis und Hülsenfrüchte.

Auch Ballaststoffe zählen zu den Kohlenhydraten. Es gibt verdauliche (Hafer, Leinsamen, Bananen, Äpfel, Algen) und unverdauliche Ballaststoffe (Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, Kartoffeln). Essentiell für die Gesundheit ist die Aufnahme beider Arten. Die Bestandteile der unverdaulichen Ballaststoffe wie Cellulose, Hemicellulose und Lignin sind von hoher Bedeutung für die Darmgesundheit, da sie eine reinigende Funktion übernehmen und somit die Darmpassage beschleunigt wird. Somit ist die Belastung des Verdauungstraktes durch Giftstoffe geringer, was für die Gesundheit wesentlich ist. Die Bestandteile der unverdaulichen Ballaststoffe spielen eine Rolle bei der Zellgesundheit, denn sie entfernen zum Beispiel überschüssiges Zellmaterial, isolieren toxische Stoffe von den Zellen und dienen der Aufrechterhaltung des Zellmilieus.

Die wichtigste Funktion der Kohlenhydrate ist jene als Energielieferant, denn die roten Blutkörperchen, das Gehirn und das Nierenmark sind auf die permanente Versorgung mit Glukose (entsteht durch das Aufspalten von Kohlenhydraten) angewiesen.  Zudem sind Kohlenhydrate zusammen mit Fetten und Eiweißen Bestandteil von Körperstrukturen, wie Kollagen in der Haut, Enzymen oder Antikörpern und sind unter anderem an der Bildung von Cholesterol, essenziellen Aminosäuren und der DNA beteiligt.

Eine ausreichende Zufuhr an Kohlenhydraten ist also unerlässlich für den Körper. Die tägliche Zufuhr sollte der körperlichen Aktivität angepasst werden, wobei Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte bevorzugt werden sollten. Lebensmittel wie Zucker und Weißmehl (stark verarbeitete Kohlenhydratquellen) sollten eher selten konsumiert werden, da sie zu Blutzuckerschwankungen führen und eine erhöhte Insulinausschüttung zur Folge haben. Zudem ist eine zu hohe Zufuhr mit solchen Kohlenhydraten (Einfachzucker) mit gesundheitlichen Risiken behaftet.

Wie Sie sehen bringt es also nichts auf Kohlenhydrate zu verzichten, es ist nur entscheidend welche Kohlenhydrate dem Körper zugeführt werden.

 

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

 

Quellen: Burgerstein - "Handbuch der Nährstoffe". Haug-Verlag

http://www.naturafoundation.de

Die Brennnessel als Heil- und Lebensmittel

Liebe Leser,

endlich ist der Sommer da und viele verbringen diesen im heimischen Garten. Neben den angebauten Pflanzen wächst auch viel Unkraut, dass entfernt wird, wenn es zum Vorschein kommt. Dazu zählt leider auch die Brennnessel. Doch die Pflanze kann als vielseitiges Heilmittel eingesetzt werden und ist ein überdurchschnittlich gesundes Lebensmittel.

Zur Entgiftung im Frühjahr kommt die Brennnessel bereits oftmals zum Einsatz. Eine Brennnesselkur beispielsweise reinigt das Blut und fördert die Tätigkeit der Ausscheidungsorgane. Allgemein wirkt sich die Brennnessel positiv auf Leber, Darm, Galle aus sowie auf die Bauchspeicheldrüse in Form eines stabilen Blutzuckerspiegels. Aufgrund des hohen Eisengehaltes, der 2-4 Mal so hoch ist wie in einem Rindersteak, kommt die Pflanze auch bei einem Eisenmangel und dem daraus resultierenden Erschöpfungszustand zum Einsatz. Das Eisen kann von unserem Körper besonders gut aufgenommen werden. Die Samen der Brennnessel sind äußerst wertvoll und helfen zum Beispiel auch bei Haarausfall. Deshalb werden die Samen auch oft an Pferde verfüttert, da diese dann seidig glänzendes Fell bekommen. Aber auch äußerlich angewendet kann die Brennnessel das Hautbild verbessern wie etwa bei Ekzemen und Akne.

Die Brennnessel ist darüber hinaus geeignet als Heilmittel bei

·      Entzündlichen Darmerkrankungen

·      Arthritis

·      Harnwegsinfekten

·      Vorbeugung von Blasen- und Nierensteinen

·      Bei Erkrankungen der Prostata

·      Bluthochdruck

·      Unfruchtbarkeit.

Doch nicht nur als Heilmittel ist die Brennnessel geeignet, sondern auch als Lebensmittel aufgrund der hohen Nährstoffwerte. Besonders der hohe Gehalt an Calcium (6x höher als in Kuhmilch) und Vitamin C muss hervorgehoben werden. Darüber hinaus enthält die Pflanze Vitamin A, Gerbstoffe, Hormone, Enzyme, Kalzium, Natrium, Kieselsäure, Phosphor und einen hohen Chlorophyllgehalt.

Nun fragen Sie sich sicherlich wie man die Brennnessel denn essen soll. Eine Möglichkeit wäre in Form von frisch gepressten Saft. Alternativ gibt es im Reformhaus jedoch auch fertige Säfte, wenn sich keine Möglichkeit bietet selbst zu Pflücken. Zudem kann man die Pflanze super zum Salat verarbeiten indem man die Blätter mit kochendem Wasser übergießt, dann abkühlen lässt und schließlich mit anderem Gemüse als Salat zubereitet. Ebenfalls köstlich ist auch Brennnesselsuppe. Rezepte dafür findet man schon viele im Internet. Die Samen der Brennnessel kann man einfach in Salate oder ins Müsli geben. Tee aus den getrockneten Blättern ist ebenfalls möglich.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesem Beitrag verdeutlichen wie gesund die Pflanze ist und sie dazu motivieren die ein oder andere Brennnessel im Garten zu haben. Probieren Sie doch einmal ein Rezept ihrer Wahl mit Brennnessel aus.

Herzliche Grüße 

Ulrike Sobczak

 

Quelle:

Susanne Fischer-Rizzi (2013). Medizin der Erde. 6. Auflage. Baden, München: AT-Verlag

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/brennnessel.html

 

Mandelmilch als gesunde Milchalternative

Liebe Leser,

längst ist es kein Geheimnis mehr, dass Kuhmilch im Verdacht steht der Auslöser für Allergien und Krankheiten wie etwa Prostatakrebs zu sein. Dies belegen zumindest aktuelle Studien. In einem Blogbeitrag von November 2016 habe ich bereits Bezug darauf genommen, wie schädlich herkömmliche Kuhmilch ist. Doch es gibt gesunde Alternativen, die im Moment zu den neusten Foodtrends gehören. So bieten pflanzliche Varianten aus Mandeln, Hafer oder Hanfsamen eine Vielzahl an Vitalstoffen wie Calcium. Voraussetzung ist, dass man die Milch selbst herstellt, denn industriell hergestellte Pflanzendrinks enthalten Zucker und andere Süßungsmittel und Verdickungsmittel.

Neben Cashewmilch, Hafer- oder Dinkelmilch und Hanfsamenmilch ist Mandelmilch eine Alternative die zu meinen persönlichen Favoriten gehört, da ich diese oft für meine 6 Monate junge Tochter zubereite und damit ihren abendlichen Getreidebrei anrühre. Selbstverständlich können Säuglinge die Nussmilch auch pur trinken.  Mandeln gehören zu den außergewöhnlich gesunden Grundnahrungsmitteln. Bereits 60g täglich haben eine positive Auswirkung auf den Körper und die Gesundheit. Hier einige Fakten über Mandeln:

·      Enthalten ungesättigte Fettsäuren, Mineralien (Magnesium, Calcium, Kupfer) und Spurenelemente

·      Enthalten B Vitamine und Vitamin E

·      Verbessern die Darmflora

·      Stärken die Knochen

·      Senken den Cholesterinspiegel

·      Schützen vor Diabetes

·      Gehören zu den basischen Lebensmitteln

·      Unterstützen die Gesichtsabnahme

·      Haben eine präbiotische Wirkung

Im Internet findet man heute zahlreiche Rezepte für selbstgemachte Mandelmilch oder andere Pflanzendrinks. Mein Rezept für Mandelmilch gibt es hier:

Zutaten:

·      200g Mandeln (mit Schale in Bioqualität)

·      1l Wasser

·      bei Bedarf 5 entsteinte Datteln (für die Süße)

Die Mandeln über Nacht einweichen und am nächsten Tag die Schale entfernen. 1 L kochendes Wasser, geschälte Mandeln und Datteln in einen Mixer geben und pürieren. Anschließend durch ein feines Sieb geben und fertig ist die Mandelmilch. Dies ergibt ca. 750ml Mandelmilch. Diese kann dann 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Auch andere Milchalternativen können so ganz einfach hergestellt werden. Die Zubereitung ist sehr einfach und dauert nur einige Minuten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren.

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

 

Quelle:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandel-milch.html

Gesund & Heilen (Juni 6/2017) – „Gesunde Milchalternativen“

 

 

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