Was man über pflanzliches und tierisches Eiweiß wissen sollte.

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Blogbeitrag möchte ich euch gern wichtige Informationen über Eiweiße tierischen und pflanzlichen Ursprungs zukommen lassen. Denn oftmals stößt man auf Behauptungen, dass der Mensch ohne tierisches Eiweiß nicht lebensfähig sei und es langfristig zu einer Mangelernährung kommen würde. Doch vorab ein paar kurze Informationen über Eiweiße. Sie werden auch Proteine genannt und bestehen aus verschiedenen Aminosäuren, die in unterschiedlicher Reihenfolge zu Aminosäureketten zusammengesetzt sind und somit eine spezifische Funktion im Körper übernehmen. Von den über 100 existierenden Aminosäuren gelten 9 als essentiell, also als notwendig für unseren Körper. Sie müssen fortlaufend durch unsere Nahrung aufgenommen werden, da sie wichtige Aufgaben in unserem Körper erfüllen. Proteine sind unter anderem am Aufbau von Körpergeweben beteiligt, Ausgangssubstanz für die Bildung von körpereigenen Stoffen sowie Bausteine in unserer DNA. Die tägliche Proteinzufuhr liegt bei 0,8g pro Kilogramm Körpergewicht. Allerdings wird die empfohlene Menge der Eiweißzufuhr in den westlichen Ländern oftmals weit überschritten. 

Proteinquellen bieten sowohl tierische als auch pflanzliche Lebensmittel. Die Qualität der Proteine ist davon abhängig, wie gut sie uns mit essentiellen Aminosäuren versorgen. So werden bestimmte Nahrungsmittel tierischen Ursprungs wie zum Beispiel Milch und Eier als hochwertig angesehen, während pflanzliche Proteine als minderwertiger bewertet werden, da einzelne Aminosäuren nicht enthalten sind. Dafür weisen diese als Gruppe, sprich in Kombination mit anderen pflanzlichen Lebensmitteln alle Aminosäuren auf. So hat sich in der Vitalstoffreichen Vollwertkost eine Kombination aus Getreide und Gemüse als besonders empfehlenswert erwiesen, da diese eine ausreichende Eiweißzufuhr gewährleisten. In zahlreichen Studien wurde bereits die Vollwertigkeit von pflanzlichen Proteinen erwiesen. Besonders eiweißhaltig sind zum Beispiel Hülsenfrüchte und alle Getreidearten.

Im Gegensatz dazu belegen verschiedene Studien, dass tierisches Eiweiß unnötig ist und im wesentlichen Mitschuld an Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie allergischen Erkrankungen hat und die Infektanfälligkeit erhöht. Ein Problem, welches sich bei der Aufnahme von tierischem Eiweiß ergibt, ist die Denaturierung des Eiweißes durch Erhitzung und dadurch eine Wertminderung dessen. Außerdem gehen bei der Erwärmung der Nahrungsmittel zahlreiche Vitamine verloren. Deshalb ist es wichtig, täglich Unerhitztes in Form von Gemüse, Obst und Getreiden zu essen. Somit kann man sicher sein, eine ausreichende Eiweiß- und Nährstoffzufuhr zu erzielen. Des Weiteren enthalten tierische Nahrungsmittel allgemein mehr Fett und weniger bis keine Ballaststoffe und Antioxidantien. Tierische Eiweiße haben zudem einen sehr hohen Anteil an Harnsäure, der zur Übersäuerung des Körpers führt. Um die Säuren im Körper zu neutralisieren, werden schließlich Nährstoffe aus den Knochen und den Geweben gelöst. Folglich fehlt es diesen dann an Vitalstoffen. 

Man muss allerdings nicht vollständig auf tierische Produkte verzichten, man sollte jedoch die Zufuhr einschränken und mehrheitlich auf pflanzliche Lebensmittel zurückgreifen, da diese mehr Vitalstoffe enthalten und den Körper durch eine erhöhte Zufuhr nicht schädigen können. Wer mehr Informationen zu diesem Thema bekommen möchte, empfehle ich das Buch von Campbell mit dem Titel „ China Study“. Die beiden Autoren geben in ihrem Buch wissenschaftliche Informationen frei, warum man tierische Produkte meiden sollte. 

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

 

Quellen:

T. Colin Campbell, Thomas M. Campbell: China Study. 2 Auflage 2011. Verlag systemische Medizin

Dr. med. M. O. Bruker: Gesund durch richtige Ernährung, © emu Verlags- und Vetriebs GmbH, Lahnstein/Rhein

 

„4 Dinge die man essen sollte & 3 Dinge die man meiden sollte“

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Beitrag möchte ich euch gern grundlegende Tipps für eine richtige Ernährung geben und wie versprochen mein tägliches Frühstück vorstellen. Bei der Vollwertkost ist es wichtig zu wissen, dass es 4 Dinge gibt die täglich gegessen werden sollten und 3 Speisen die es zu vermeiden gilt. Unser Körper benötigt eine ausreichende Zufuhr an Vitalstoffen, da sonst über längere Zeit ein Nährstoffmangel auftritt, bei dem der Körper mit Krankheit reagiert. Diese Krankheitsbilder werden auch chronische Vitalstoffmangelkrankheiten genannt und gehören zu den heutigen Zivilisationskrankheiten. Damit eben diese Mangelerscheinungen vermieden werden, sollte man täglich Vollkornbrot aus möglichst verschiedenen Getreidesorten essen, sowie frisches Getreide in Form eines Frischkorngerichtes, das ich euch in diesem Beitrag vorstellen möchte. Jedes einzelne Getreidekorn enthält im Getreidekeimling und in der Randschicht sehr viel Eiweiße, Fette, Mineralstoffe, Vitamine und Faserstoffe, die unser Körper für zentrale Vorgänge benötigt. Des Weiteren sollten frische und vor allem rohe Obst- und Gemüsebeilagen auf dem täglichen Speiseplan stehen, denn auch diese sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien. Obst und Gemüse hat zudem antioxidative Eigenschaften und schützt die Zellen unseres Körpers vor freien Radikalen. Somit werden Entartungen der Körperzellen verhindert. Die letzte Kategorie der täglichen Ernährung, sind die naturbelassenen Fette, wie zum Beispiel kaltgepresste Pflanzenöle und Butter. Sahne gehört übrigens auch dazu. Diese sollte jedoch ohne den Zusatzstoff Carrageen (E407) versehen sein, da dieser Stoff im Tierversuch zu Darmentzündungen und Geschwüren geführt hat. Zudem ist er an einer verzögerten Immunreaktion beteiligt. [1]

Eine schmackhafte Möglichkeit bereits 3 Dinge die man essen sollte zu vereinen, ist das Frischkorngericht nach Prof. Kollath. Dies ist ein Frühstücksbrei, mit dem ihr bereits einen großen Anteil eurer täglichen Nährstoffzufuhr abdecken könnt. Diese Mahlzeit ist nicht nur reich an Vitalstoffen, sie hält auch mindestens bis zum Mittag satt. Wem das jedoch nicht reicht, kann gern Vollkornbrot- o. –Brötchen dazu essen und mit Ei, Gemüse, Rohmilchkäse oder einem selbst hergestellten Brotaufstrich belegen.

Rezept für das Frischkornmüsli

  • 3 EL Getreide (beliebige Getreideart o. Getreidemischung) mit einer Küchenmaschine grob schroten
  • Mit wenig kaltem Leitungswasser zu einem Brei rühren und über Nacht stehen lassen, damit das Getreide quellen kann (das Wasser sollte am Morgen eingezogen sein)
  • Am nächsten Morgen 1 Apfel reinreiben u. verschiedenes frisches Obst dazu geben
  • 1 TL Honig, Nüsse und den Saft 1 Zitrone untermischen
  • 1-2 EL Carrageenfreie Schlagsahne (Biosahne) steif schlagen und alles zusammen zu einem Brei vermischen

 

Frischkornmüsli nach Prof. Kollath
Vermischtes Frischkornmüsli

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Lebensmittel & Nahrungsmittel

Liebe Leserin, lieber Leser,

sicherlich Fragen sich einige von euch, was man unter der vitalstoffreichen Vollwertkost versteht. Diese Frage möchte ich euch gern in meinem ersten Blogbeitrag beantworten. Diese Form der Vollwerternährung gehört zur neuen Ernährungslehre. Diese richtet sich nach der Lebendigkeit und Natürlichkeit der Nahrung, da in dieser alle für die Gesundheit notwendigen Vitalstoffe enthalten sind. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, ungesättigte Fettsäuren sowie Aroma- und Faserstoffe. Der Arzt Dr. med. Max Otto Bruker erkannte, dass ein über Jahre bestehender Mangel an diesen Vitalstoffen der Grund für die sogenannten Zivilisationskrankheiten darstellt. Dazu zählen die meisten Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Verdauungssystems, des Gefäßsystems und selten auch organische Erkrankungen des Nervensystems und Krebserkrankungen. Aber auch Stoffwechselstörungen, Gebissverfall und der Mangel an Immunabwehr gehören dazu. So entwickelte sich eine Ernährungslehre die darauf abzielt möglichst naturbelassene Nahrung aufzunehmen, um eine vollwertige Ernährung reich an Vitalstoffen sicherzustellen.

Gesunde Ernährung im Energy Chemnitz Ernährungsberatung Chemnitz

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