Was man über den richtigen Umgang mit dem Haar wissen sollte.

Liebe Leser,

ich wünsche Ihnen zunächst von ganzem Herzen ein gesundes neues Jahr 2016. In dem ersten Blogbeitrag für dieses Jahr, möchte ich Ihnen gern wichtige Informationen zum Thema Haarpflege mit auf den Weg geben. In der heutigen Zeit ist Haarausfall oder andere Probleme mit dem Haar leider keine Seltenheit. Aber auch Hauterkrankungen treten immer häufiger auf. Deswegen wird es auch dazu noch einen Beitrag geben. Susanne Kehrbusch beschreibt in ihrem Buch „ Alles klar mit Haut und Haar“ wie man auf natürliche Weise Haut und Haar pflegen kann, ohne dabei Giftstoffe aufzunehmen, die meist in herkömmlicher Kosmetik vorkommen.

Buchtipp "Alles klar mit Haut und Haar"

Beim Haare waschen mit konventionellen Produkten quillt die Haaroberfläche vor allem wegen der darin enthaltenen Tenside auf, wie bei einem Tannenzapfen. Deshalb ist nach dem Waschen laut Industrie eine Spülung notwendig, um die Haare wieder geschmeidig zu bekommen. In der Naturkosmetik gibt es milde natürliche Tenside, bei denen es nicht zu einer Quellung kommt. Jedoch sind milde Tenside teure Rohstoffe und werden deshalb von der Industrie nicht gern verwendet. Außerdem bräuchte man dann auch kein Folgeprodukt mehr, dass wiederum Geld einbringt. Viele Hersteller verwenden in ihren Produkten Silikone. Diese lagern sich im Haar ein und legen sich zudem um das Haar. Da die meisten Silikone wasserunlöslich sind, verbleiben sie auf dem Haar und der Kopfhaut. Oft haben Menschen Probleme mit der Kopfhaut, wenn diese mit Silikonen und anderen Inhaltsstoffen verstopft ist. Die Haut ist ein großen Regulations- und Entgiftungsorgan. Auch über die Kopfhaut wird viel ausgeschieden, wie z.B. Medikamentenrückstände. Gerade für gesundes Haar ist eine freie und gut durchblutete Kopfhaut wichtig. Sie sorgt dafür, dass alle Nährstoffe in das Haar kommen und Gifte abtransportiert werden.

Es ist kein Wunder, dass die Menschen in den Industrieländern bereits in einem jungen Alter an Haarausfall leiden. Je industrialisierter und denaturierte die Nahrung, desto mehr Giftstoffe entstehen, die dann nicht über die Haut ausgeschieden werden können, da diese mit Silikonen zugekleistert ist. Es sollte also nicht eine Haarreinigung erfolgen sondern eine Kopfhautreinigung. Dazu ist das tägliche waschen jedoch nicht nötig. Es genügt die mechanische Reinigung durch das Bürsten mit einer Naturhaarbürste. Durch das Bürsten werden Ablagerungen auf der Kopfhaut abtransportiert und die Kopfhaut wird gleichzeitig durchblutet, was für eine optimale Versorgung der Haare mit Nährstoffen wichtig ist. Erfahrungen zeigen, dass Menschen die ihre Haare nur mit Wasser waschen, sehr schöne gepflegte Haare haben.

Tipps für die richtige Haarpflege:

·      Kopfhautreinigung mit einer Naturhaarbürste (Schweinehaarborsten) über Kopf nach dem Aufstehen (100 Bürstenstriche/ Tag), vom Nacken zur Stirn, dann von einem Ohr zum Anderen

·      Bürste sauber halten (nur mit mildem Shampoo waschen)

·      Nasse Haare zum Entwirren nur mit großen Holzkamm kämmen

·      Waschen mit Tonerde (Rassoul, Lavaerde) à die Haare bekommen sichtbar mehr Glanz und Fülle à nur bei natürlichem Haar (bei chemisch verändertem Haar wird dies nicht empfohlen)

·      Waschen Sie die Haare nur so wenig wie nötig

·      Vermeiden Sie Produkte mit Silikonen, Emulgatoren und Farbstoffen

 

Naturhaarbürste zur Kopfhautreinigung

à Schädliche Inhaltsstoffe sind: PEG’s (Silikone) mit Di/methi/cone im Namen gekennzeichnet, Farbstoffe mit CI gekennzeichnet, Lauryl-Sulfat, BHA (Butylhydroxytoluol), Quats u. Polyquats (DSDMAC, CTAC), Triclosan, alles was Bromo-..., Chloro...,Jodo... im Namen hat, Formaldehyd, Paraffine, Glycerin, Liposome, Esteröle, Collagene, Wollwachs,......je mehr Zusätze in einem Produkt umso höher der chemische Anteil 

 

Frauen mit langem Haar kann ich eine wöchentliche Haarkur empfehlen aus 2 EL Olivenöl, dem Saft einer Zitrone und einem Eigelb. Das Ganze zusammenrühren und 15-30 min einwirken lassen. Die Haare fühlen sich danach wunderbar weich an und glänzen sehr schön.

Bei Haarausfall empfiehlt sich eine Kur mit stoffwechselförderndem Tee (3 Tassen/Tag) über 8 Wochen: Erdrauchkraut, Seifenwurzelkraut, Walnuss- u. Rosmarinblätter, Brennnessel- u. Ackerschachtelhalmkraut. Ebenfalls sind wachstumsfördernde Haarspülungen mit Beinwell super geeignet. Dafür 2EL zerkleinerte Beinwellwurzel mit 250 ml heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen. In die Haare einmassieren und mit einem Handtuch bedeckt 15 min. einwirken lassen. Man kann auch Brennnesselblätter, Birkenblätter, Rosmarinblätter und Klettenwurzel als Kombination benutzen, an Stelle der Beinwellwurzel. Dies empfiehlt sich besonders bei diffusen Haarausfall.

Ich hoffe ich konnte Ihnen wieder ein paar wichtige Informationen zukommen lassen und wünsche Ihnen viel Spaß beim ausprobieren. Ihre Haare werden es Ihnen danken.

 

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

 

Quellen:

 

Kehrbusch S. (2009): Alles klar mit Haut und Haar. Lahnstein: emu-Verlag

Bühring U. (2011):Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzen. Stuttgart: Haug Verlag

 

 

Gesunde Weihnachtsplätzchen

Liebe Leser,

es ist Weihnachtszeit und für viele Menschen ist es die gemütlichste Zeit des Jahres. So auch für mich. Man sitzt im Kreise der Familie und es gibt viele Leckereien wie Plätzchen und Lebkuchen. Dieses Jahr hab ich mir das Ziel gesetzt auch an Weihnachten eine vollwertige Ernährung beizubehalten. Und so war ich auf der Suche nach Plätzchen die lecker aber auch gesund sind. In einem Buch von Helma Danner mit dem Namen „ Die Naturküche – Vollwertkost ohne tierisches Eiweiß“ bin ich schließlich fündig geworden. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da auch eine Einführung in die vollwertige Ernährung nach Dr. M. O. Bruker enthalten ist. Es gibt vielfältige Rezepte für Suppen, Salate und Hauptgerichte aber auch für Desserts und Weihnachtsgebäck.

Die Naturküche – Vollwertkost ohne tierisches Eiweiß

Ich habe mich für einen Butterplätzchenteig entschieden den ich etwas abgewandelt habe. Und so wurden aus den Butterplätzchen bei mir Lebkuchenplätzchen. Außerdem habe ich Eier verwendet, die bei tiereiweißfreier Ernährung nicht erlaubt sind.

Rezept für vollwertige Lebkuchenplätzchen: 

§  400g Weizenvollkornmehl

§  175 g Honig

§  250g Butter

§  Lebkuchengewürz nach belieben

§  1-2 Eigelb zum Bestreichen

§  gehackte Mandeln zum Bestreuen

Frisch gemahlenes Weizenvollkornmehl mit Lebkuchengewürz vermischen (man kann aber auch nur Zimt, Vanille oder andere Gewürze die man gern mag verwenden). Kalte Butter darüber schneiden und alles zusammen gut durchkneten. Den Teig über Nacht zugedeckt ruhen lassen. Ich habe ihn allerdings nur für ein paar Stunden in den Kühlschrank gelegt.

Arbeitsfläche mit Vollkornmehl bestäuben oder Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen (immer nur kleinere Portionen ausrollen). Mit Ausstechförmchen die Plätzchen ausstechen. Eigelb mit einem Pinsel auf den Plätzchen verteilen und gehackte Mandeln darüber geben (oder andere Nüsse). Für ca. 15 Min bei 175 Grad backen. Wer nicht auf etwas Schokolade verzichten möchte, kann die Plätzchen nach dem Ausstechen pur backen und im Nachhinein mit Schokolade übergießen und Mandeln darüber geben. Anschließend hab ich die Plätzchen einen Tag in eine Dose gelegt. Ich muss sagen, dass die Plätzchen ganz anders schmecken als normale Butterplätzchen mit Zucker und Weißmehl. Aber sie schmecken wirklich lecker. Meine Familie durfte bereits meine Vollwertplätzchen probieren und alle fanden sie sehr lecker. Und das Beste ist, sie sind auch noch gesund und können auch optisch mit anderen Plätzchen mithalten. Nächstes Jahr zu Weihnachten werde ich definitiv noch mehr Rezepte ausprobieren und Ihnen meine Ergebnisse mitteilen. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Plätzchen backen und eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit.  

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Herzliche Weihnachtsgrüße

 

Ulrike Sobczak

Was man über Milch wissen sollte

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie den Satz „Du musst Milch trinken, die ist gut für deine Knochen, wegen des hohen Kalziumgehaltes“? Was hinter diesem Satz steckt ist einzig und allein die Lebensmittelindustrie, genauer gesagt die Milchindustrie. Wie diese die Gesellschaft hinters Licht führt, um damit Gewinn zu erzielen und viele weitere interessante Informationen beschreibt Dr. med. M.O. Bruker in seinem Buch „Der Murks mit der Milch“. Dabei geht er nicht nur auf die Gesundheitsgefährdung durch Industriemilch ein, sondern auch auf die Genmanipulation der Kühe und wie die Milch vom Lebensmittel zum Industrieprodukt verändert wurde. In diesem Blogbeitrag habe ich versucht, einige Fakten für Sie zusammenzufassen, um Ihnen einen Überblick in das umfangreiche Thema „Milch“ zu geben.

Zunächst möchte ich mit der Umstellung von Muttermilch zu Kuhmilch bei Kleinkindern beginnen. Die Milch verschiedener Lebewesen ist artspezifisch, da das darin enthaltene Eiweiß spezifische Eigenschaften hat. So wie unser Blut auch verschiedene Merkmale besitzt und jeder Mensch einer bestimmten Blutgruppe angehört. Das Blut eines Menschen kann nicht jedem beliebigen Menschen transfundiert werden. So ähnlich ist es auch bei der Milch verschiedener Lebewesen. Viele Säuglinge reagieren auf die Umstellung von Muttermilch zu Tiermilch mit Krankheitserscheinungen, wie etwa mit Schwellungen der Lymphknoten und Reaktionen der Haut und Schleimhäute. Dies äußert sich in einer erhöhten Infektanfälligkeit, Verdauungsstörungen, Hautausschlägen oder Bronchitis. Säuglinge- und Kleinkinder versuchen noch durch Reaktionen ausscheidender Organe die inneren Organe zu schützen. Beim Erwachsenen jedoch kann es zu spezifischen Krankheitsbildern kommen, wie etwa einem Herzinfarkt, Stoffwechselstörungen, Steinbildung in Galle oder Niere und Ablagerungskrankheiten. Nicht alle reagieren mit diesen Krankheitserscheinungen, sondern ca. ein Drittel der Kinder, welche heute auch als lymphatische Kinder bezeichnet werden. Der krankmachende Faktor ist dabei das tierische Eiweiß, auf das bei solchen Symptomen unbedingt verzichtet werden sollte. Ich kann dies nur bestätigen, da ich auch zu dem Drittel gehöre. Als Kind trank ich täglich Milch und aß viele weitere Milchprodukte. Ich war fast alle 3 Monate krank, hatte ständig Angina und Ekzeme aber auch Bauchschmerzen. Ich habe vor Jahren damit aufgehört und meide Milchprodukte strikt. Seit dem bin ich höchstens einmal im Jahr erkältet und merke wie gut es mir geht, wenn ich Milchprodukte meide. In wie weit der Milchkonsum eingeschränkt werden sollte, muss jeder für sich selbst austesten. Der Eiweißanteil der Milch ist der Quark, der Fettanteil Sahne und Butter. Die Erfahrungen von Bruker haben gezeigt, dass bei Sahne und Butter meist keine Unverträglichkeit entsteht. Dies ist mit einem geringen Eiweißanteil von 0,5% bei Butter und 2% bei Sahne zu erklären. Die im Fettanteil enthaltenden Vitamine A,D,E, und K begünstigen sogar eine Heilung der Hautausschläge. Zusammenfassen kann man sagen, dass es ein Anschlag auf die Gesundheit eines Kindes ist, ihm denaturierte Industriemilch vorzusetzen und auch im Erwachsenenalter sollte man sich überlegen, ob man seinem Körper damit wirklich etwas Gutes tut. Wenn man trotzdem nicht auf Milchprodukte verzichten möchte, kann man zumindest auf Rohmilchprodukte von einem biologisch wirtschaftenden Bauernhof zurückgreifen.

 Nun möchte ich auf das Thema Kalzium in der Milch zu sprechen kommen. Angeblich sollen wir täglich Milch trinken, damit wir uns vor Krankheiten wie Osteoporose schützen. Da unser Land beim Milchverzehr weltweit an der Spitze liegt, müsste man sich doch fragen, wieso trotzdem vermehrt Osteoporose (Knochenschwund) auftritt. Die Antwort ist ganz einfach. In der industriell verarbeiteten Nahrung herrscht generell ein Nährstoffmangel. So auch in der Industriemilch. Wenn man sich jedoch vitalstoffreich ernährt, nimmt man ausreichend Nährstoffe zu sich, darunter auch Kalzium. Zudem sind alle Vitalstoffe enthalten die der Körper für die Verwertung benötigt. Voraussetzung ist jedoch eine abwechslungsreiche Speisekarte. Wer diesen Zusammenhang verstanden hat, weiss dass es sinnlos ist den Wert eines Nahrungsmittels an einem einzelnen Parameter zu messen.  Was nutzt Kalzium in der Milch wenn kein Vitamin D vorhanden ist, um es zu verwerten.

 à Vorkommen von Kalzium in der Nahrung: Sojabohnen, Grünkohl, Fenchel, Brokkoli, Lauch, Orangen, Weizenvollkornbrot, (Rohmilchkäse/Rohmilchprodukte)

Zuletzt möchte ich auf ein Thema zu sprechen kommen, welches mir persönlich am Herzen liegt. Auch für die Tierwelt haben sich die Genlabore etwas einfallen lassen. Den Milchkühen wird künstliches Rinderwachstumshormon gespritzt, um deren Milchleistung zu steigern. Von deutschen und amerikanischen Tierärzten wird dies als Tierquälerei bezeichnet. Und nicht ohne Grund, denn das Hormon führt zu einer täglichen unnatürlichen Gewichtszunahme bei Kühen. Dies hat steigende Stresserkrankungen, Verdauungsstörungen, Magengeschwüre, Gelenkschwellungen, Herzvergrößerung und weitere Krankheiten zur Folge. Des Weiteren wurden bei solchen Tieren doppelt so viele Totgeburten verzeichnet. Es ist traurig dass Tiere so gequält werden, nur um mehr Milch zu bekommen. Und was ist das für Milch ? Milch die bei Kindern eine unnatürliche Wachstumsstimulation hervorruft und bei Frauen zur krankhaften Veränderung der Brustdrüse führt. Gynäkologen warnen bereits vor einer erhöhten Brustkrebsrate bei Frauen.

Der Murks mit der Milch
Der Murks mit der Milch

Wie Sie lesen können, ist das Thema Milch sehr umfangreich. Ich hätte gern noch einige der wissenschaftlichen Belege aus Dr. Bruker seinem Buch zitiert, jedoch möchte ich an dieser Stelle darauf verweisen selbst einmal nachzulesen. Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kleinen Einblick in die Thematik verschaffen konnte.

Herzliche Grüße

Ulrike Sobczak

Quellen:

Dr. med. M. O. Bruker, Dr. phil. M. Jung, 11. Auflage 2013. Der Murks mit der Milch. Lahnstein: Emu-Verlag GmbH

Dr. Lothar Burgerstein, 12. Auflage, Handbuch der Nährstoffe, TRIAS Verlag

 

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